Videos: Tipps & Tricks zum Thema Alulöten

Eigentlich ist das Aluminium-Löten mit dem aluAgent-Lötdraht eine ganz einfache Sache. Umso ärgerlicher, wenn es mit der Verbindung in manchen Fällen nicht klappen will.

Manchmal liegt das Problem im Material Ihres Werkstücks, manchmal handelt es sich um Fehler beim Löten. Damit Sie immer auf der sicheren Seite sind, und Fehler weitestgehend vermieden werden können, haben wir der Angelegenheit auf den Zahn gefühlt. Herausgekommen sind dabei 3 Videos, die Ihnen hoffentlich eine gute Hilfestellung bei Ihrer Arbeit bieten:

1. Löcher auffüllen – Unterlegen von Buntmetallen bei gewölbten Werkstücken
Wenn Sie Ihr Werkstück zum Arbeiten nicht plan auflegen können, haben Sie die Möglichkeit, Plättchen aus Buntmetall zu unterlegen, damit der flüssige Lötdraht nicht durchtropft. Die Unterlage aus Buntmetall verbindet sich nicht mit dem Lötdraht und können nach dem Abkühlen ohne Anhaften wieder entfernt werden.

2. Ihr Werkstück schmilzt früher als der Lötdraht?
Bitte beachten Sie: Gussteile mit hohem Zinkanteil lassen sich nicht löten, denn das Werkstück kommt früher zur Schmelze als der aluAgent Lötdraht. Typisch für Zink ist das „Schwitzen“ – der Zinkanteil schmilzt und perlt aus. Bei den ersten Anzeichen bitte die Arbeit einstellen.

3. Ihr Werkstück stinkt und fängt an zu brennen?
Bitte beachten Sie: Gussteile mit hohem Magnesiumanteil lassen sich nicht löten, denn das Werkstück zerstört sich bei niedrigerer Temperatur, bevor der aluAgent Lötdraht schmelzen kann. Als frühe Reaktion bemerken Sie Funken und Geruchsbildung, dann bitte die Arbeit sofort einstellen, um Schaden zu vermeiden.

Wir hoffen, diese Informationen helfen Ihnen bei Ihrer Arbeit!
Weiterhin viel Erfolg beim Löten wünscht Ihnen das Team der RSI Hinderer.